Sa / So, 10. + 11. Januar 2009
im Gemeindesaal in Bonstetten
Samstag, 10. Januar 2009, 20.00 Uhr (Türöffnung: 18.45 Uhr)
• Aperitif und Essen ab 18.45 Uhr
• Tombola-Lose à Fr. 1.- in der Pause
• Kuchenbuffet
• Tanz bis 02.00 Uhr mit dem Duo Galaxis
• Eintritt Fr. 12.-
Sonntag, 11. Januar 2009, 14.00 Uhr (Türöffnung: 13.15 Uhr)
• Kuchenbuffet
• Tombola-Lose à Fr. -.50 in der Pause
• Eintritt Fr. 6.-
Fotos

Konzertprogramm Leitung: Ruedi Marty
Jugendensemble der Musikschulen Knonaueramt und Baar
| • In einem japanischen Teehaus |
| • Junior's Cha-cha-cha |
| • Jumping-Jack |

Orchester
| •
Ballett-Suite
(II. Satz: Tango) |
| •
Blumenwalzer
aus der «Nussknacker-Suite» |
| • Celebration Ouverture |

Ländlerformation

Orchester
| • Festival-Melody |
| • A Klezmer Karnival |
| • Groovin' Again |
| • Italo Pop-Hits |

Zeitungsartikel vom 6. Januar 2009
(Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern)
Von Tschaikowski bis Umberto Tozzi
Jahreskonzert des AOBA im Gemeindesaal Bonstetten
Das Akkordeon-Orchester Bezirk Affoltern präsentiert an seinem traditionellen Jahreskonzert die gesamte Bandbreite moderner Akkordeonmusik.
Am 10. und 11. Januar kommen Akkordeon-Fans voll und ganz auf ihre Kosten. Das Akkordeon-Orchester Bezirk Affoltern AOBA lädt zum traditionellen Jahreskonzert im Gemeindesaal Bonstetten. Im Jahr eins nach dem 75-Jahr-Jubiläum hat Dirigent Ruedi Marty ein Programm zusammengestellt, das die Vielfalt des Akkordeons in seiner ganzen Bandbreite aufzeigt. Das Orchester wechselt in den sieben Kompositionen munter die Genres. Gestartet wird mit dem zweiten Satz aus der Ballett-Suite von Hans Brehme, einem Tango der speziellen Art, der alle Spielerinnen und Spieler technisch herausfordert. Nicht einfacher ist der Blumenwalzer aus der Nussknacker-Suite von Pjotr Iljitsch Tschaikowski. Die bekannte Melodie wird das Publikum begeistern. Den Abschluss des ersten Konzertteils bildet die Celebration Ouverture von Kees Vlak. Das Stück ist eigentlich für ein Blasorchester geschrieben, Gerd Huber hat es für Akkordeon arrangiert. Noch bevor das AOBA in die Tasten greift, hat das Ensemble der Musikschulen Knonauer Amt und Baar seinen Auftritt. Unter der Leitung von Michèle Weiss wird der Nachwuchs unter anderem einen Junior’s Cha-cha-cha und Jumping-Jack von Tillo Schlunck spielen.
Klezmer und Rock dicht aufeinander
Nach der Pause kommen die Volksmusik-Freunde auf ihre Kosten. Die Ländlerformation wird ein paar urchige Melodien zum Besten geben. Im Unterhaltungsteil geht die Reise quer durch alle Musikrichtungen weiter: Mit «A Klezmer Karnival» werden im Gemeindesaal Bonstetten Zigeuner-Klänge zu hören sein. Danach folgt mit «Groovin’ Again» ein funkiger Rock. Den Abschluss bildet ein Medley von Alexander Jekic mit bekannten italienischen Pop-Hits. «Gloria» von Umberto Tozzi, «Azzurro» von Adriano Celentano oder «Mamma Maria» von Ricchi e poveri werden südländische Atmosphäre in den Gemeindesaal Bonstetten zaubern.
Vor dem Konzert ein Cüpli
Nicht nur musikalisch ist das Jahreskonzert des Akkordeon-Orchesters Bezirk Affoltern ein Genuss. Auch das kulinarische Angebot und das Unterhaltungsprogramm lohnen einen Besuch.
Am Samstag, 10. Januar, werden die Türen des Gemeindesaals Bonstetten bereits um 18.45 geöffnet. Im Foyer können Gäste bis zum Konzertbeginn um 20 Uhr an der Cüpli-Bar einen Aperitif oder im Saal eines der angebotenen Menus geniessen. Für Spannung sorgt die Tombola mit reichhaltigen Preisen. Nach dem Konzert spielt das Duo Galaxis bis morgens um 2 Uhr zum Tanz auf.
Am Sonntag, 11. Januar, ist die Türöffnung um 13.15 Uhr. Das Konzert beginnt um 14 Uhr. Auch am zweiten Konzerttag wird eine Tombola durchgeführt. Zudem steht an beiden Tagen ein grosses Torten- und Kuchenbuffet für die hungrigen Konzertgäste bereit.
Weitere Informationen auf www.aoba.ch.

Zeitungsartikel vom 13. Januar 2009
(Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern)
Begeisternde Akkordeonmusik
Jahreskonzert des Akkordeonorchesters Bezirk Affoltern
Im für solche Anlässe hervorragend geeigneten Gemeindesaal Bonstetten hat das AOBA über das vergangene Wochenende zwei Konzerte (Samstagabend und Sonntagnachmittag) aufgeführt, die beim sachkundigen Publikum Begeisterung auslösten.
Das AOBA ist seinem guten Ruf einmal mehr gerecht geworden. Das Programm des diesjährigen Konzerts enthielt wiederum alles, was es braucht, um ein abgerundetes Bild von den Fähigkeiten des Vereins zu zeichnen. Akkordeonmusik der höchsten Schwierigkeits-
stufe zeigte das virtuose Können der einzelnen Orchestermitglieder ebenso auf wie die Fähigkeit des Dirigenten, das Orchester zu ausdrucksvoller Interpretation zu führen und immer wieder neu zu motivieren. Und es demonstrierte auch die Eignung des Akkordeons zur Interpretation von Unterhaltungsmusik bis hin zum traditionellen Ländler.
Wettstück der Höchstklasse
Den Auftakt machten einmal mehr die Musikschüler der Akkordeon-
schulen Knonaueramt und Baar. Die Jugendlichen legten eine beeindruckende Musikalität und Sicherheit an den Tag, wirkungsvoll unterstützt von Michèle Weiss am Dirigentenpult.
Was dann folgte, war vom Feinsten. Der zweite Satz aus der Ballettsuite von Hans Brehme, einem Akkordeon-Wettstück der Höchstklasse, forderte Ruedi Marty und seinem Orchester höchste Konzentration ab.
Die ganze Suite von 25 Minuten Länge wird das AOBA Mitte Juni am «Eidgenössischen» in Herisau als Selbstwahl-Wettstück auf-
führen. Die Ambitionen sind klar: Man möchte natürlich gerne einmal mehr als Festsieger heimkehren. Doch die Luft auf diesem Niveau ist auch in der Akkordeonmusik dünn. Einige Unkonzentriertheiten des Orchesters oder geringe Differenzen in der Auffassung bezüglich Interpretation und Tempi zwischen dem Dirigenten und den Experten, und schon können die entscheidenden Punkte weg sein... So oder so ist es lobenswert, dass sich das AOBA und sein Dirigent Ruedi Marty immer wieder die nicht unbeträchtliche Mühe nehmen, sich der in der letzten Zeit (nicht zuletzt dank des vorbildhaften Wirkens von Ruedi Marty und der motivierenden Ausstrahlung seines Orchesters) immer stärker gewordenen Konkurrenz zu stellen.
Eigenkomposition von Ruedi Marty
Es folgten ebenso souverän interpretierte Kompositionen von Pjotr Illitsch Tschaikowski und Kees Vlak, bevor es nach der Pause zu einem (auch schon traditionellen) Kontrast kam: Michèle Weiss und Ruedi Marty am Akkordeon, Olivier Mangili am Klavier und Ruedi Marty sen. am Streichbass interpretierten virtuose Ländlermusik. Besonderen Anklang fand eine Eigenkomposition von Ruedi Marty mit dem Titel «Walters Geburtstag», die neben den Werken von «Ländlerkönigen» wie Walter Wild, René Wicki oder Willi Valotti durchaus zu bestehen vermochte. Weiter ging es mit einem Abstecher in die «gute alte Zeit» der Akkordeonmusik («Festival Ouverture» von Renato Bui) und einer mitreissenden Interpretation von «Klezmermusik», einer aus dem Mittelalter stammenden, von aramäischen Juden entwickelten jiddischen Folklore, die bis heute von herausragenden Interpreten wie Giora Feidmann, der die Oscar-prämierte Filmmusik zu Steven Spielbergs «Schindlers Liste» einspielte, gepflegt wird. Den Abschluss (inklusive zweier Zugaben) bildeten eher moderne Rhythmen, die aber beim Publikum ebenfalls gut ankamen.
Weil auch alles andere, was zu einem gelungenen Unterhaltungs-
abend gehört, stimmte – von der Restauration über die gut be-
stückte Tombola bis hin zur gepflegten Tafel- und Tanzmusik des Duos «Galaxis» – konnte AOBA-Präsident Urs Schneebeli am späten Sonntagnachmittag zufrieden feststellen: «De Chrampf hät sich wieder emol glohnt!» Dem ist nichts beizufügen!
(Kra.)

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