7. Internationales Akkordeon-Festival
vom
25. - 27. Mai 2001 in Innsbruck (A)
Wettspielresultat
| Wahlstück |
Werziade I von Fritz Dobler |
Kategorie |
Oberstufe |
| Prädikat |
hervorragend |
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Zeitungsartikel vom 1. Juni 2001
(Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern)
Erfolgreicher Ausflug nach Innsbruck
Das AOBA am siebten Internationalen Akkordeon-Festival
Mit dem Prädikat «hervorragend» klassierte sich das Akkordeon-Orchester Bezirk Affoltern AOBA inmitten der Weltspitze. Doch es wird immer schwieriger ganz vorne mitzuhalten.
Vor sechs Jahren wurde das AOBA am fünften Internationalen Akkordeon-Festival in der Oberstufe sensationell zweiter. Vor drei Jahren wagte sich das AOBA in die Höchststufe und schnitt auch dort über den Erwartungen ab. Bei der siebten Ausführung des Festivals startete das AOBA wieder in der Oberstufe und klassierte sich mit dem Prädikat «hervorragend», dem höchsten verliehenen Prädikat, auf dem dreizehnten Platz. Mit diesem Resultat darf das AOBA sehr zufrieden sein. Das Orchester hat mit dem Stück Werziade I von Fritz Dobler das Optimum herausgeholt. Weil dieses Stück nicht so hoch eingestuft ist, musste das AOBA mit Punktabzügen rechnen, doch es hat trotzdem für das Höchstprädikat gereicht. Allerdings nur denkbar knapp: 41 von 50 Punkten sind für das Prädikat «hervorragend» nötig, genau 41 hat das AOBA erreicht. Diese Leistung ist jedoch hoch einzustufen: Das AOBA war eines der grössten Orchester, das am Wettbewerb teilgenommen hat. Viele Spielerinnen und Spieler sind zwar ein Vorteil, wenn es um kraftvolles Musizieren geht, andererseits leidet natürlich die Präzision bedeutend mehr.
Bestes Schweizer Orchester
Für Ruedi Marty hat sich gezeigt, dass die internationale Spitze noch enger zusammengerückt ist und dass wiederum eine Entwicklung stattgefunden hat. Für die Schweizer Orchester wird es immer schwieriger ganz vorne mitzuhalten. Während vor drei Jahren noch einige Schweizer Orchester Höchstprädikate erhielten, blieb dieses Jahr das AOBA das einzige Schweizer Orchester mit dem Höchstprädikat. Alle anderen Schweizer Orchester mussten sich mit den Prädikaten «sehr gut» oder «ausgezeichnet» zufrieden geben. Allerdings war die Konkurrenz auch wirklich stark: insgesamt rund 300 Orchester aus über zehn Ländern traten während dreier Tage in Innsbruck gegeneinander an. Gegen 10'000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten das Internationale Akkordeon-Festival in Innsbruck zum grössten seiner Art.
Orchester von Michèle Weiss dirigiert
Dass sich das AOBA wiederum weit vorne einreihen konnte, war auch deswegen nicht selbstverständlich, weil Dirigent Ruedi Marty in die Jury berufen worden war. Ihm oblag es mit verschieden anderen Juroren die Leistungen der Orchester einzustufen. Somit konnte er das AOBA nicht selber dirigieren. An seiner Stelle übernahm Michèle Weiss den Dirigentenstab und sie löste ihre Aufgabe mit Bravour. Bis jetzt hat sie am Jahreskonzert jeweils die Junioren dirigiert, nun erlebte sie gleich an einem der wichtigsten Festivals ihre Feuertaufe mit dem Orchester. Sie liess sich jedoch nicht nervös machen und dirigierte das Orchester souverän. Beim nächsten Auftritt wird allerdings wieder Ruedi Marty das Orchester leiten. Und dieser nächste Auftritt ist schon sehr bald: Am 16. und 17. Juni reist das AOBA bereits wieder ins Ausland. In Gaggenau in der Nähe von Karlsruhe wird das AOBA ein Konzert zusammen mit dem dortigen Orchester geben.

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